Preisverleihung "Raum der Stille"

25. März 2014

Heute fand in der Paul-Ehrlich Schule, Frankfurt – Höchst die symbolische Scheckübergabe des Förderpreises der Kinder – und Jugendstiftung von 2.000 Euro statt.

Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Kuratoriums der Kinder und Jugendstiftung vom geförderten Projekt „Raum der Stille“ an der Paul Ehrlich Schule in Frankfurt.

Der Preis wurde im Jahr 2013 unter dem Überschrift „Reformation und Toleranz“ vom Kuratorium der Stiftung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau für interreligiöse und interkulturelle Projekte verliehen.

Das Evangelische Dekanat Frankfurt am Main – Höchst hatte mit dem Projekt den Antrag an die Stiftung gestellt und den ersten Preis gewonnen.

Am heutigen Tage fanden sich alle Beteiligten in der Paul-Ehrlich Schule ein und wurden von Pfarrer Jan Schäfer, der das Projekt maßgeblich mitgestaltet, herzlich begrüßt.

Die anwesenden Schülerinnen und Schüler berichteten in beeindruckender Weise über den Werdegang des Raumes: In „Schatzkisten“ werden Informationen und Eindrücke über unterschiedliche Religionen gesammelt: Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus, Hinduismus und auch über konfessions-ungebundene Glaubensrichtungen. Die Ausgestaltung des Raumes und der Schatzkisten sorgt zum Einen für eine Auseinandersetzung mit der eigenen religiösen Identität, zum Andern für eine Beschäftigung mit anderen Religionen und Konfessionen. All dies wird durch die Mitschülerinnen und Schülern selbst repräsentiert, so dass eine sehr persönliche Atmosphäre entsteht, die der „Raum der Stille“ inmitten der schulischen Alltagshektik ermöglichen soll.

Der Vorsitzende des Kuratoriums, Präses Dr. Ulrich Oelschläger, wie in seiner Ansprache darauf hin, dass dieser Raum eine ideale Umsetzung der Ausschreibung zum Thema „Reformation und Toleranz“ sei. Das Entwickeln einer eigenen religiösen Identität und die Toleranz gegenüber anderen Glaubensrichtungen sei untrennbar miteinander verbunden. Dekan Dr.Achim Knecht vom Dekanat Frankfurt-Höchst betonte, dass dieser Raum Ausdruck des interreligiösen Dialogs sei, dem sich das Dekanat gerade in diesem Stadtteil Frankfurts verschrieben habe.

Ein besonderer Dank ging vor allem an die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule, die neben ihrem Unterricht, den Prüfungen und den Praktika Zeit und Energie gefunden haben, die Gestaltung des Raumes in die eigenen Hände zu nehmen.

Die anwesenden Schülerinnen und Schüler berichteten von ihren konkreten Erfahrungen und führten die Gäste dann zu ihrem Raum. Dieser ist derzeit noch im Aufbau befindlich, es lassen sich aber schon deutliche Konturen erkennen.

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